Die Hälfte der SCCM-Anwender sind mit ihrem Konfigurationsmanagement-Werkzeug nicht zufrieden.
So die Ergebnisse einer Befragung der Firma Gebert Software bei 307 Unternehmen mit über 50 Mio € Umsatz. 20 % der Befragten waren mit ihrem Werkzeug für das Software-Konfigurationsmanagement unzufrieden und 30 % nur bedingt zufrieden. Kurz: Die Hälfte hat etwas auszusetzen.
Wer vermutet, dass von der zweiten Hälfte auch nicht alle rundum zufrieden sind, liegt richtig: Nur gut 20 % der 307 Befragten sagten: ja, wir sind zufrieden, 30 % mühten sich zu einem «weitgehend zufrieden» durch.
Überträgt man diese Zufriedenheitsrate auf das Handy, das Navi oder das Auto, so wird einem bewusst, wie alarmierend diese Zahlen sind. Sie decken sich mit unseren praktischen Erfahrungen, die wir in diesem Blog schon mehrfach angesprochen haben.
Den ganzen Beitrag lesen »
Wenn wir auf diesem Blog von Change Management sprechen, meinen wir immer das Change Management «im engeren Sinne», d.h. alle Aufgaben, die direkt mit der Änderung einer Anwendung zu tun haben. Wir schränken uns mit Absicht ein, blicken aber immer wieder über den Tellerrand hinaus, und haben dabei neulich auf cio.de diese beiden Blogbeiträge entdeckt:
Bei SOA hapert es am Change Management
20 Prozent Totalausfall im Change Management
Beide handeln von der Wichtigkeit des Change Managements im Allgemeinen und im Grossen, also von grundlegenden Veränderungen in Unternehmen. Der Schwerpunkt dabei: Wie gravierend die Folgen sind, wenn man das Change Management vernachlässigt, z.B. wenn man die Anwender nicht rechtzeitig und erst noch ungenügend einbezieht.
Kleine Anmerkung: Der Titel «20 Prozent Totalausfall im Change Management» hiesse besser: «20 Prozent Totalausfall wegen Mängeln im Change Management», denn die wesentliche Aussage im Beitrag besagt, «dass ein unzureichendes Veränderungsmanagement einen Rückgang der Produktivität von etwa 21 Prozent verursacht».
Die Computerwoche gibt sechs Tipps, wie Sie mit Verbesserungen im Service-Management (nach ITIL) Ihre Kosten senken. Besonders auffällig dabei der Vorschlag: «Change-Management optimieren».
«Laut aktuellen Marktanalysen sind etwa 60 Prozent aller Änderungen (Changes) in der IT-Landschaft fehlerhaft, wodurch sie hohe Kosten verursachen» ─ so die Computerwoche. Diese Aussage bestätigt alle unsere diesbezüglichen Beobachtungen.
Den ganzen Beitrag lesen »
Alle schreiben derzeit übers Sparen, wir auch schon wieder, und dieses Mal sogar über Leistungsabbau, den viele nicht werden vermeiden können.
Der Mitte März auf Infoworld erschienene Artikel «16 ways IT can do less with less» sticht ins Auge, weil er bereits im Titel gerade heraus sagt, dass es um Abbau geht und nicht nur ums Sparen. Er bringt eine Fülle realistischer Abbauideen quer über die ganze IT. Der Grundtenor dabei: abbauen, was wirklich nicht nötig ist.
Den ganzen Beitrag lesen »
Mängel im Change-Management gefährden Ihre Projekte! So eine der Lehren aus einer Studie von Capgemini.
Sie können sich die 58-seitige Studie hier kostenlos herunterladen.
Unter dem Titel «Horror-Erlebnis: Gescheiterte IT-Projekte» berichtet Computerworld Schweiz am 6. März 2009 über die Ergebnisse einer Studie. welche die Capgemini vergangenen November in den DACH-Ländern durchgeführt hat: Nur 16 Prozent der IT-Projekte lagen im Zeitplan, und 85 Prozent haben ihr Budget massiv überschritten. Mit 43 % der Nennungen steht als Grund, warum IT-Projekte scheitern, «Fehlendes Change-Management» auf dem vierten Platz der Rangliste.
(Auf den Medaillenplätzen als Projektkiller stehen: zu viele Projekte werden gleichzeitig durchgeführt; zu wenig interne Ressourcen; fachliche Ziele des Projekts unklar.)
Auch inside-it.ch hat der Studie einen Blogbeitrag gewidmet, der sie kurz und knackig zusammenfasst.
Den ganzen Beitrag lesen »
Nach dem Motto: «Alles Alte ist schlecht und muss weg!» werden Anwendungen auf homogenen Mainframe-Systemen mit viel Aufwand und Kosten durch Standard-Softwarepakete ersetzt, und/oder durch Eigenentwicklungen abgelöst, meistens auf kostengünstigeren Plattform (Windows, Linux).
Gemäss einer Studie von Jeffrey S. Hammond, Forrester Research, wird aber mit jeder neuen Entwicklungs-Umgebung und/oder -Plattform (Eclipse für JAVA, Visual Studio für .NET, Oracle Application Express, SAP NetWeaver usw.) meistens die zur Entwicklungs-Umgebung passende Software-Verwaltung installiert.
Die viel verpönten «Silo-Anwendungen» verschwinden nach und nach, dafür werden «Software-Verwaltungs-System-Silos» aufgebaut. Wichtige Informationen über externe Applikations-Schnittstellen und Entwicklungsstände von Software-Komponenten sind in diesen «Software-Verwaltungs-System-Silos» gespeichert. Entwickler-Gruppen und IT-Führungskräfte müssen sich Informationen aus den verschiedenen Software-Verwaltungs-Systemen mühsam und zeitraubend zusammensuchen – sofern sie überhaupt Zugriff auf die jeweiligen Systeme haben.
Ohne eine integrierte Software-Verwaltung (SCCM) verlieren Entwickler und IT-Führungskräfte den Überblick über den Stand der Entwicklungsprojekte.
Jeffrey S. Hammond von Forrester Research schreibt dazu in seiner Studie
«European Software Configuration Management Tool Adoption Trends»
Den ganzen Beitrag lesen »
SCCM ist nicht nur aktuell für Unternehmen, die eigene, firmenspezifische Software entwickeln. Auch mit der Einführung von Standard-Software, wie zum Beispiel SAP, muss diesem Thema die nötige Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Der Autor des Artikels Configuration Management für SAP Customizing? im beteo Blog fordert: «Konsistentes Ändern und Verteilen von Customizing Changes braucht ein striktes Configuration Management». Seine Frage «Wer aber macht schon Configuration Management für SAP Customizing?» weist darauf hin, dass dieses Bewusstsein noch nicht überall vorhanden ist.
SCCM verwaltet auch Schnittstellen (API’s) und hilft, Probleme beim Austausch von Daten zwischen Applikationen zu verhindern.
Beispiel: In vielen Unternehmen wird für die Aufbereitung eines unternehmensweit einheitlichen Druck-Outputs ein spezielles Software-Paket eingesetzt, welches die nötigen API’s zur Verfügung stellt. Alle Applikationen, auch SAP-Systeme, müssen in der Folge die Druck-Daten an diese Applikation liefern. Änderungen in einem API haben direkten Einfluss auf alle Liefer-Systeme. Eine mangelhafte Software-Verwaltung führt unweigerlich zu Inkonsistenzen und Problemen. Ein integriertes SCCM hilft, diese Probleme zu vermeiden und kann im besten Fall die von der API-Änderung betroffenen Programme automatisch avisieren.
Den ganzen Beitrag lesen »
Nach einem fehlerhaften Update des Online-Banking-Systems können UBS-Kunden ihre Zahlungen nicht mehr online ausführen, berichtet CASH Daily.
Selbst Unternehmen mit hervorragend organisierten Informatik-Abteilungen sind nicht vor Pannen gefeit, und nur wenn tausende von Benutzern davon betroffen sind, finden solche Meldungen Einzug in der Presse.
Die Schuld wird meistens den Software-Entwicklern zugeschoben, aber in vielen Fällen liegt die eigentliche Ursache in einer mangelhaften Software-Verwaltung. Solange in kleinen und grossen Software-Entwicklungsabteilungen die Software-Verwaltung immer noch manuell in Excel-Sheets oder mit ähnlichen Mitteln betrieben wird, kann und wird sich die Qualität der Software nicht verbessern.
Viel Ärger und Kosten können vermieden werden, wenn der gesamte Entwicklungs-Zyklus einer Applikation durch ein integriertes und automatisiertes SCCM-System verwaltet wird, also von der Anforderung oder Fehlermeldung bis zur Auslieferung! Lesen Sie mehr dazu in «SCCM-Referenzmodell – Ein Modell für die Praxis».
- Haben Sie Probleme bei der täglichen Arbeit mit firmeneigener Software?
- Kann Ihnen jemand Auskunft über den Stand der Lösung geben?
- Treten einmal gefixte Probleme beim nächsten Update wieder auf?
- Herrscht nach jeder Einführung eines neuen Release das grosse Zittern?
Fragen Sie bei der Informatik-Abteilung nach, welche Mittel für die Software-Verwaltung eingesetzt werden.
Den ganzen Beitrag lesen »