Zwei Drittel der von der Firma Expeso für das dritte Java-Trendbarometer Befragten sind mit den Prozessen für Anforderungsanalyse, Entwicklerdokumentation, Test und Qualitätssicherung unzufrieden.
Das Ergebnis überrascht in seiner Aussage und noch mehr in seiner Deutlichkeit. Nur ein Drittel ist zufrieden. Was immer sich hinter «unzufrieden» verbirgt, das Spektrum der Mängel wird breit gefächert sein. Es ist aus wirtschaftlichen Gründen notwendig, diese Prozesse unter die Lupe zu nehmen, denn: «Das Verbesserungspotenzial ist erheblich, hier lauern enorme Risiken.» So die Autoren der Studie.
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Das ist das Fazit einer Studie über IT-Veränderungsprojekte des Infas-Instituts, über die Computerworld Schweiz berichtet. Mit den Ergebnissen der Systemharmonisierungen, -konsolidierungen, -umstellungen und Reorganisation sind die CIOs zwar weitgehend zufrieden, aber der Aufwand an Zeit und Geld ist ihnen zu hoch, und die Projekte laufen ihnen zu lange.
Aufhorchen lassen die Bemerkungen, dass «es häufig an einer klaren Vorgehensweise fehlt» und dass «drei Viertel der IT-Verantwortlichen der Auffassung sind, dass sich IT-Landschaften durch weitgehend automatisierte Abläufe auf Basis einer Standardlösung deutlich schneller abwickeln liessen.»
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ALM-Integration berührt Daten, Funktionen und Prozesse. Was in welcher Reihenfolge angegangen wird, hängt ganz von der individuellen Situation ab. Sorgfältige Projektplanung und -ausführung ist vonnöten.
Die drei Integrationsebenen der EAI (Enterprise Application Integration) – Daten, Funktionen, Prozesse – gelten auch für die ALM.
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Am Anfang der ALM-Integration steht die Anforderungsanalyse, schrieben wir im letzten Beitrag. Und am Anfang der Anforderungsanalyse steht die Istaufnahme der Lösungen, Abläufe, Stellen und Personen, die sich heute schon mit ALM beschäftigen, meistens natürlich unter einem anderen Titel.
Es ist gefährlich, sich diesen Schritt ersparen zu wollen, den viele für altmodisch und überflüssig halten. Die bestehenden Anwendungen mögen zwar nicht mehr auf dem neuesten technischen Stand sein, was aber ihre Funktionen keineswegs obsolet macht.
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Artikel in der Computerzeitung Nr. 22 vom 25. Mai 2009 illustriert die Probleme, die es bei der ALM-Integration geben kann. Allein schon der Titel «Viel manuelle Arbeit wartet» spricht Bände, zumal im Hintergrund dieses Artikels anscheinend ein Grossprojekt steht.
Als CMDB wird eine Datenbank mit Metadaten über Informatikmittel bezeichnet.
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Was Automation in der Software-Verwaltung und -Verteilung vermag, illustriert ein Praxisbericht aus der Welt der Unterhaltungssoftware: Bei einer Art Second-Life-Anwendung wird jede Änderung sofort produktiv geschaltet, nachdem sie während 9 Minuten Laufzeit 4,4 Stunden Maschinenzeit für automatische Tests auf einem Servercluster durchlaufen hat. Und das bis zu 50 Mal an einem Tag! Davon kann man nur lernen.
Immer wieder haben wir die Notwendigkeit und den Nutzen der Automatisierung für eine wirkungsvolle Software-Verwaltung und -Verteilung betont, so etwa auch im letzten Blog-Beitrag Automatisierung von Build und Deployment reduziert Kosten ─ ein Praxisbericht. Dieser Artikel hat Andrew Biss, einer unserer regelmässigen Blog-Leser, an den Beitrag Continuous Deployment at IMVU: Doing the impossible fifty times a day. von Timothy Fitz auf dessen Blog Continuous Integration erinnert.
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Die Computerwoche gibt sechs Tipps, wie Sie mit Verbesserungen im Service-Management (nach ITIL) Ihre Kosten senken. Besonders auffällig dabei der Vorschlag: «Change-Management optimieren».
«Laut aktuellen Marktanalysen sind etwa 60 Prozent aller Änderungen (Changes) in der IT-Landschaft fehlerhaft, wodurch sie hohe Kosten verursachen» ─ so die Computerwoche. Diese Aussage bestätigt alle unsere diesbezüglichen Beobachtungen.
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Alle schreiben derzeit übers Sparen, wir auch schon wieder, und dieses Mal sogar über Leistungsabbau, den viele nicht werden vermeiden können.
Der Mitte März auf Infoworld erschienene Artikel «16 ways IT can do less with less» sticht ins Auge, weil er bereits im Titel gerade heraus sagt, dass es um Abbau geht und nicht nur ums Sparen. Er bringt eine Fülle realistischer Abbauideen quer über die ganze IT. Der Grundtenor dabei: abbauen, was wirklich nicht nötig ist.
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Mängel im Change-Management gefährden Ihre Projekte! So eine der Lehren aus einer Studie von Capgemini.
Sie können sich die 58-seitige Studie hier kostenlos herunterladen.
Unter dem Titel «Horror-Erlebnis: Gescheiterte IT-Projekte» berichtet Computerworld Schweiz am 6. März 2009 über die Ergebnisse einer Studie. welche die Capgemini vergangenen November in den DACH-Ländern durchgeführt hat: Nur 16 Prozent der IT-Projekte lagen im Zeitplan, und 85 Prozent haben ihr Budget massiv überschritten. Mit 43 % der Nennungen steht als Grund, warum IT-Projekte scheitern, «Fehlendes Change-Management» auf dem vierten Platz der Rangliste.
(Auf den Medaillenplätzen als Projektkiller stehen: zu viele Projekte werden gleichzeitig durchgeführt; zu wenig interne Ressourcen; fachliche Ziele des Projekts unklar.)
Auch inside-it.ch hat der Studie einen Blogbeitrag gewidmet, der sie kurz und knackig zusammenfasst.
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Die Führungskräfte auf allen Ebenen der Software-Entwicklung und -Pflege erhalten aus den Fakten und Kennzahlen des SCCM-Systems wichtige Erkenntnisse über den Betrieb. Sie verwenden die Informationen aus dem SCCM, um die Prozesse zu verbessern und damit die Effizienz der IT zu steigern.
Ein SCCM-System liefert eine Fülle an Fakten, Zahlen und Kennzahlen über die Software-Bestände und deren Bearbeitung. Dazu gehört etwa so scheinbar Nebensächliches oder Selbstverständliches wie die Anzahl Artefakte eines Typs und deren Grösse, oder die Anzahl neuer, erledigter und pendenter Aufträge. Ebenso fallen Zahlen an über die Durchlaufzeiten von Änderungen, die Anzahl Änderungen an einem System, die Abweichungen zwischen geschätztem und effektivem Aufwand für einen Auftrag.
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