Archiv für das Tag 'Automatisierung'

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Das «Release Management» ist eine organisatorische Einheit mit verschiedenen Aufgaben und, je nach Aufgabe, einer anderen Zusammensetzung.

Aufgaben: Das Release Management umfasst die Releaseplanung, die Steuerung der Test- und Abnahmeverfahren bis hin zur Roll-out-Planung auf organisatorischer und technischer Ebene, definiert Qualitätskriterien und Teststufen welche die Software bis zur Auslieferung zu durchlaufen hat.

Ohne eine integrierte Software-Verwaltung (SCCM) können diese Aufgaben nicht wahrgenommen werden und die IT-Führungskräfte verlieren den Überblick über den Stand der Entwicklungsprojekte.

Release Management im allgemeinen AblaufGrosses Bild

Release Management im allgemeinen Ablauf

In erster Linie nimmt das Release Management Änderungswünsche (Change Requests) von Kunden, Benutzern und Fachdiensten entgegen, genehmigt und priorisiert sie, bestimmt und überwacht Inhalte und Termine von neuen Software-Releases.

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Paul Chautems

Der Change Request als Input für SCCM

Software, wo und wie auch immer sie eingesetzt wird, unterliegt einem stetigen Wandel. Endbenutzer und Kunden stellen neue Anforderungen (Requirements), wollen zusätzliche Informationen auf Bildschirmmasken und Druck-Output haben (Enhancements), melden nicht korrekt angezeigte Informationen oder gar schwerwiegende Fehler (Problems). In jedem Fall führt dies zu einem Änderungswunsch, einem Change Request.

Je nach Endbenutzer werden Änderungswünsche manuell auf Änderungsformularen, als Word-Dokumente, als E-Mails oder im Idealfall in einem Ticket-System erfasst und per Post oder elektronisch an die IT-Abteilung weitergeleitet — und es werden immer mehr! Ein Gremium (Release Management) sichtet und beurteilt die Change Requests, lehnt sie ab oder genehmigt sie, klassifiziert sie nach Dringlichkeit und versieht sie sozusagen mit einem «Laufzettel».

Software Change and Configuration ManagementGrosses Bild

Change Request als Input für das SCCM

Ohne eine integrierte Software-Verwaltung

  • verlieren die IT-Führungskräfte spätestens ab diesem Zeitpunkt den Überblick über den Stand der Entwicklungsprojekte.
  • können Anfragen von Endbenutzern zu einem Change Request nur vom zuständigen Entwickler beantwortet werden. Aber welcher Entwickler ist zuständig?
  • ist es nicht möglich, den Zusammenhang zwischen Change Requests und den davon betroffenen Software-Artefakten nachzuvollziehen.

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Trotz regelmässiger Sitzungen mit den Entwicklerteams wissen IT-Führungskräfte zu wenig über den Stand ihrer Entwicklungsprojekte. Dadurch sind sie nur unzureichend in der Lage, den Erfolg der Projekte gegenüber ihrem Management, den Fachabteilungen oder den Kunden darzustellen.

In den meisten Fällen fehlt ein integriertes, auftragsbasiertes und automatisiertes Change Management, eine Software-Verwaltung, eine «Buchhaltung» für die Software-Entwicklung. Welches Unternehmen kann es sich denn heute noch erlauben, die Buchhaltung in Büchern und mit Kontoblättern manuell zu führen?

Entwickler, Teamleiter, Tester, QA-Verantwortliche und weitere Beteiligte stehen unter Termindruck und sind ausgelastet. Da bleibt keine oder kaum Zeit, Eintragungen in verschiedenen Tabellen und Tools manuell nachzuführen.

Das Change Management als integrierter Teil eines SCCM-Systems

  • sammelt und speichert alle Informationen zu Änderungsanträgen ( Change Requests ) und den davon betroffenen Artefakten
  • gibt Abläufe vor, steuert und kontrolliert sie ( Workflow )
  • zeigt den aktuellen Zustand der Software-Entwicklung in vielfachen Ausprägungen wie «Dashboard» und «Tracker»
SCCM Dashboard Grosses Bild

Beispiel: SCCM Dashboard

SCCM Tracker Summary Grosses Bild

Beispiel: SCCM Tracker

Das Change Management bringt Licht ins Dunkel – für alle!

Können Sie das von Ihrem auf Tabellen und Einzelwerkzeugen basierten System auch behaupten?

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Norbert Nigg

Best Practice (5): Change-Pakete bilden

In neuen Software-Verwaltungs- und in Informations-Systemen sorgen Transaktionsmechanismen mit der Alles-oder-nichts-Regel für konsistente Zustände: Eine Update-Transaktion wird vollständig oder gar nicht durchgeführt. Ältere SCCM-Systeme kennen den Transaktionsbegriff nicht und verlassen sich auf die ausführende Person, dass sie die Alles-oder-nichts-Regel einhält.

Das Einchecken in eine Entwicklungs-/Releasebibliothek ist ein Update, eine Veränderungstransaktion. Ob Check-in in eine Entwicklungsdatenbank oder ein Update in irgend einem Informationssystem, Update ist Update. In jedem Fall muss die Datenbasis von einem konsistenten Zustand zum nächsten überführt werden.

Die Garantie des konsistenten Zustands ist die Crux eines jeden Updates und kann manuell kaum gewährleistet werden. Die Lösung heisst Änderungen und Erweiterungen zu Paketen bündeln, sog. Tasks, so dass das SCCM-System die Vollständigkeit der Update-Transaktion über die gesamte Task garantierten kann.

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In vielen Unternehmen herrscht immer noch die Meinung vor, dass die Anforderungen an SCCM – Software Change and Configuration Management oder Software-Verwaltung – mit der Versionierung von primärem Programm-Source-Code erfüllt sind.

Eine integrierte und automatisierte Software-Verwaltung bietet Ihnen bedeutend mehr!

Es ist in der Tat erstaunlich, wie wenig Augenmerk im Allgemeinen dem SCCM gezollt wird. Vor allem das Management verkennt den Wert des SCCM, weil es nicht so richtig weiss, worum es beim SCCM geht, was Mängel im SCCM bewirken, welche Risiken es eingeht.  Es berücksichtigt nur die Kosten, ignoriert den Nutzen (ROI) für Kunden, Benutzer und Management und verweigert der Projektleitung und dem Entwickler eine EDV-gestützte, automatisierte Software-Verwaltung.

«Das SCCM wird in weiten Teilen manuell gehandhabt. Das typische, in einem Unternehmen anzutreffende Szenario ist die Versionsverwaltung, die mit Datenbanken auf Basis von Lotus Notes oder Excel ergänzt wird. Der Umgang wird mit einem Regelwerk beschrieben, das mehr oder weniger, in keinem Fall jedoch zu 100%, eingehalten wird. Eine durchgängige Software-Lösung, die etliche anfallende Probleme beseitigt, wird kaum eingesetzt.»
Quelle: Wikipedia, Software Configuration Management

Die integrierte Software-Verwaltung umfasst die folgenden Teilgebiete oder Disziplinen:

  • Versionskontrolle
    - Artefakte versionieren
  • Change Management
    - Änderungsanträge / Change Requests verwalten
    - Release-Einheiten und Tasks verwalten
    - Abläufe automatisieren und steuern
  • Release Management
    - Inhalt und Termine für Releases festlegen
    - Fertigungsgrad überwachen
  • Configuration Manangement
    - Konfigurationen verwalten
  • Work Area Manangement
    - Arbeitsbereiche, Test- und Entwicklungsstufen bereitstellen
    - Testdaten bereitstellen und aktualisieren
  • Build Management
    - Werkzeuge für alle Test- und Entwicklungsstufen bereitstellen
    - Impact- und Dependency-Analysen durchführen

Teilgebiete oder Disziplinen

In unserem SCCM-Referenzmodell (PDF, 390 KB) erfahren Sie mehr zu den einzelnen Disziplinen, deren Aufgaben, Voraussetzungen und Abhängigkeiten.

SCCM Disziplinen Grosses Bild

SCCM Disziplinen

Nutzen für Alle!

Informieren Sie sich über die Nutzen einer integrierten und automatisierten Software-Verwaltung, wie Sie Kosten senken und die Produktivität in Entwicklung und Wartung von Software steigern können.

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Paul Chautems

Was ist SCCM?

Das Software Change and Configuration Management (SCCM) ist eine Spezialisierung des Konfigurations-Managements auf alle Aktivitäten im Bereich der Software-Entwicklung (engl. software engineering).

SCCM integriert Kernprozesse und unterstützende Prozesse. Es verwaltet Änderungsanforderungen (Change Requests[4]) ausAnforderungen[1] und Programmfehlern[2,3]. Es führt Buch über alle Zustände (Status, Änderungen) an Source-Code und Dokumenten, die während der Software-Entwicklung geändert werden. SCCM entspricht einer «Buchhaltung für Software».

Software-Verwaltung
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Software Verwaltung

SCCM ist nicht nur eine lästige, jedoch unerlässliche (Neben-)Aufgabe der Entwickler, sondern SCCM-Prozesse begleiten alle am Lebenslauf der Software beteiligten Personen, das heisst: neben den Entwicklern auch Support-Leute, Projektleiter, Tester, Integratoren usw.

SCCM ist ein System von Regeln. Je besser diese Regeln in Form von Organisation, Technik, Administration, Werkzeugen und Automatismen implementiert sind, desto reibungsloser funktioniert diese Infrastruktur. Wir halten uns an das folgende Zitat:

«SCCM is first an attitude; second, a process; and only third, a set of tools.» [B. Weatherall, 1997]

SCCM ist eine Infrastruktur für die Software-Verwaltung. Je besser das SCCM-System alle Prozesse der Software-Entwicklung unterstützt, integriert und automatisiert, desto besser sind die Entwicklungsresultate.

SCCM erlaubt es, Änderungsanforderungen im Zeitverlauf und im Fertigungsgrad zu kontrollieren. Es liefert jederzeit aktuelle Reports und Kennzahlen über den aktuellen Projektstand und ermöglicht dadurch IT-, Entwicklungs- und Projektleitern sowie Anwendungsverantwortlichen wirkungsvolle Planung und Kontrolle.

SCCM garantiert durch Versionierung die Nachverfolgbarkeit aller Änderungen an Artefakten (Spezifikationen, Source-Code, Dokumentation) zu einem Änderungsauftrag. Jede Änderung an einem Auftrag wird protokolliert und historisiert.

SCCM erlaubt es, Konfigurationen (eine Menge von Änderungsanforderungen inkl. aller betroffenen Artefakte für einen neuen Release) und alle ihre Änderungen im Zeitverlauf zu kontrollieren. SCCM garantiert die Integrität und Nachverfolgbarkeit aller Konfigurationen und die Möglichkeit der Wiederherstellbarkeit einer älteren, lauffähigen Version.

SCCM hat mehrere Ziele

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Norbert Nigg

Automation lohnt sich

Was Marco Gerussi unter dem Titel «Lohnt sich werkzeuggestütztes Test-Management» schreibt, können wir in allen Teilen unterschreiben. Zudem gelten die Argumente für die Automation nicht nur für das Test-Management, sondern generell für das Software -Engineering und -Management.

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