Der Artikel «Stiefkind der Enterprise IT» in der Computerwoche Online fasst unsere immer wieder vorgebrachten Feststellungen zum und Argumente für das ALM (Application Life Cycle Management) zusammen, bestätigt und verstärkt sie nachdrücklich.
Die Quintessenz
IT-Führungskräfte sehen das ALM als lästige Daueraufgabe und Kostentreiber, verursacht durch ein heterogenes Anwendungsportfolio. Wenn man sich jedoch klar macht, dass diese Heterogenität die Folge von Mängeln im ALM ist, so bekommt das ALM plötzlich ein neues Gesicht:
Fehlendes ALM verursacht Kosten, funktionierendes ALM hingegen ist eine lohnende Investition, um aus dem Teufelskreis unzureichender Anwendungen und horrender Wartungskosten auszubrechen.
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Best Practices, Kosten senken, Nutzen, Problemfälle und Auswirkungen
Re-posted from the Trifork blog:
Abstract:
Are you curious about how you can improve your workflows with Mercurial? In this Geek Night, Martin Geisler from aragost Trifork will introduce you to Mercurial, a fast distributed version control system used by large projects such as Firefox and OpenOffice. You will see first-hand how Mercurial is much more light-weight and flexible than legacy systems like CVS, Subversion, ClearCase, etc.
Following the introduction, Gonzalo Casas from isonet ag will describe how and why they migrated 20 developers from Subversion to Mercurial. You will learn how the robust support for merging in Mercurial makes it feasible for them to manage long-term maintenance branches, while still being able to easily create new branches for new features.
Speaker Bios:
Martin Geisler holds a PhD in Computer Science from the University of Aarhus, Denmark. He has been involved in the Mercurial project for three years and is now a member of the core developer team. He relocated to Zurich in the beginning of 2010 to work full-time as a Mercurial consultant for aragost Trifork.
Gonzalo Casas studied Computer Science at the University Siglo 21, Córdoba, Argentina. He currently works for isonet ag as a software engineer and has been in charge of migrating from Subversion to Mercurial and maintaining the Mercurial repositories and the development process on top of it.
Language: English
Place: Technopark Zürich
Date & Time: 13 January 2010, 17.00
Price: Free
Registration: Please send name and company address to Serife Cakmak.
Tags: Verteilte Versionierung, Werkzeuge
Die soeben erschienene Nummer 1.11 des Eclipse-Magazins widmet dem Titelthema «Verteilte Versionierung» drei Artikel. Deren Lektüre lohnt sich, wenn man Wissen zu diesem Thema aufbauen oder aktualisieren will. Zusätzlich geniesst man den Vorteil, dass die Texte auf praktischen Beispielen aufbauen und dabei Theorie und Praxis vorbildlich miteinander verbinden.
Es erstaunt nicht, dass einem Open-Source-Magazin das Versionsmangement ein Titelthema wert ist. Denn Open Source funktioniert wegen der grossen (offenen) Entwicklergemeinde nur mit einem geregelten, flexiblen und möglichst weitgehend automatisierten Versionsmanagement. Zudem ist die Welt der Versionierungswerkzeuge im Umbruch: Verteilte Systeme – wie Git und Mercurial – lösen ihre zentralistischen Vorläufer ab – etwa cvs und Subversion.
SCCM – ein Dauerthema
SCCM ist ein Dauerthema, weil die Anforderungen sich ständig ändern. Früher war die verteilte Entwicklung die Ausnahme, heutzutage jedoch – in der Open-Source-Welt und beim Offshoring der Entwicklung – ist sie die Regel. Deshalb der Wechsel von zentralen zu verteilten Versionierungssystemen.
Es bewegt sich etwas! Es muss sich etwas bewegen.
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: SCCM, Verteilte Versionierung, Werkzeuge
Unter dem Titel «Release-Management – eine lästige, aber notwendige Pflicht» berichtet die Computerwoche von der erfolgreichen Einführung eines IT-gestützten Release-Managements bei der Schufa:
«Projektbezogene Dokumentationen und Konfigurationen, uneinheitliche Versionierung sowie ungestützte Change-Prozesse – so sieht das “Release-Management” in vielen Unternehmen aus. Es führt ein Schattendasein als ungeliebte und aufwändige Pflichtaufgabe im Bereich Softwareentwicklung. – Das war bei der Schufa zunächst nicht anders.»
So schildert der Bericht die Ausgangslage der Schufa, die heute ein IT-gestütztes Release-Management betreibt, «um die Qualität der Softwareentwicklung zu steigern.»
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: ALM-Integration, Automatisierung, Best Practices, Nutzen
«Problem erkannt – nun muss das Handeln folgen.» – So der treffende Titel des am 15. Oktober 2010 veröffentlichten, frei verfügbaren Berichts über eine Befragung zu ALM, die SIGS-Datacom in Zusammenarbeit mit Microsoft bei 90 ITlern kürzlich durchgeführt hat.
«Beim Thema ALM ist es ein weiter Weg von der Erkenntnis- zur Handlungsebene.»
Was sind wohl die Gründe für diesen Mangel? Die Studie sagt dazu nichts, aber die Ursachen liegen auf der Hand:
- ALM ist kein Hype-Thema, sondern eine der scheinbar unspektakulären weil unabdingbaren Daueraufgaben der IT, mit deren erfolgreicher Bewältigung der CIO aber kurzfristig keinen Prestigegewinn einheimsen kann – zumindest derzeit noch.
- Kein Soforterfolg. ALM ist eine Denk- und Handlungsweise, die die IT und die ganze Firma durchdringen muss. (Kleine) Einzelerfolge können sich kurzfristig zeigen, der grosse Erfolg ist aber erst nach Monaten sichtbar.
- Das Tagesgeschäft geht vor. Aber Hand aufs Herz: Würden Sie in eine Luftseilbahn steigen, die nicht regelmässig gewartet wird? Aber gerade weil es an ALM fehlt, bindet das Tagesgeschäft – die Feuerwehrübungen! – immer mehr Ressourcen. Ein Teufelskreis, aus dem man nur durch ALM ausbrechen kann.
- Keine Zahlen. Wüssten viele Firmen wirklich, wieviele Kosten der IT auf mangelhaftes ALM zurückzuführen sind, würden sie schleunigst die Konsequenzen ziehen.
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: ALM-Integration, Kennzahlen, Problemfälle und Auswirkungen
Zwei Drittel der von der Firma Expeso für das dritte Java-Trendbarometer Befragten sind mit den Prozessen für Anforderungsanalyse, Entwicklerdokumentation, Test und Qualitätssicherung unzufrieden.
Das Ergebnis überrascht in seiner Aussage und noch mehr in seiner Deutlichkeit. Nur ein Drittel ist zufrieden. Was immer sich hinter «unzufrieden» verbirgt, das Spektrum der Mängel wird breit gefächert sein. Es ist aus wirtschaftlichen Gründen notwendig, diese Prozesse unter die Lupe zu nehmen, denn: «Das Verbesserungspotenzial ist erheblich, hier lauern enorme Risiken.» So die Autoren der Studie.
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: ALM-Integration, Best Practices, Problemfälle und Auswirkungen
Auf Technikwuerze.de steht ein Podcast über Versionsmanagement auf Platz 6 der Download-Hitliste.
Und nicht etwa mit einem Riesenabstand auf die Spitze: Auf dem ersten Platz steht der Podcast «Motion Design» mit derzeit 8939 Downloads; «Versionsmanagement» vom 5. Februar 2007 kommt auf Platz 6 auf 7505 Downloads. Es hat zwar etwas gedauert, bis der Podcast diesen Platz erreicht hat, was aber nur beweist, dass Versionsmanagement ein Dauerthema ist.
Interviewt von David Maciejewski erläutert Ralf Kühnbaum-Grashorn das Versionsmanagement am Beispiel der Website-Programmierung anschaulich, klar und praxisbezogen mit Subversion als Werkzeug. Theorie und Praxis kommen beide zur Sprache und werden ideal miteinander verbunden. Die gut 40 Minuten Zuhören lohnen sich – für Anfänger und Fortgeschrittene. Ergänzt wird der Podcast mit einer Zusammenfassung und Linksammlung.
Tags: Allgemeines, Werkzeuge
Martin Fowler hat seinem «Meinungsbeitrag» über die Empfehlbarkeit von Versionsverwaltungswerkzeugen (über den wir gestern berichteten), einen «Faktenbeitrag» folgen lassen: Open-Source-Werkzeuge führen mit grossem Abstand das Feld an, die Tools grosser Hersteller belegen die Schlussränge.
Fowler berechnet eine «Akzeptanzrate»: Die Open-Source-Werkzeuge git, Mercurial und Subversion erreichen über 90 %, dann folgen Bazaar mit 82 % und Perforce mit 61 % – und dann lange nichts mehr. CVS, der Veteran aus der Open-Source-Welt erreicht 17 %, und am Schluss stehen ClearCase (5 %), VSS (3 %) und TFS (0 %).
Mit 99 befragten Personen ist die Umfrage von der Menge her befriedigend abgestützt. Antwortende waren Abonnenten der ThoughtWork-Mailings. Sicher werden da ziemlich viele Open-Source-Fans dabei sein, aber Fanatiker scheinen es keine zu sein, sonst hätten sie kommerzielle Werkzeuge wie Perforce kaum so gut eingeordnet und sie hätten ihren Veteranen CVS hochgejubelt.
Es lohnt sich, diese Liste anzusehen.
Tags: SCCM, SCCM im Kontext, Werkzeuge
Unter dem Titel «Version Control Tools» hat Martin Fowler einen ausgezeichneten Artikel über Software für das Versionsmanagement geschrieben, der ziemlich Beachtung gefunden hat. Wenn Sie sich gerade Gedanken machen über ein neues Versionskontrollsystem, sollten Sie sich die Zeit zum Lesen dieses Beitrags nehmen. Das wird Ihnen einigen unnützen Aufwand ersparen. Allein diese Zeichnung aus dem Artikel ist ein vielsagende Auslegeordnung, die Ihre Auswahlliste bereits verkürzt.
Unter den Reaktionen ist jene von Jay R. Wren mit dem Titel «Version control is more than just the tools» hervorzuheben, da sie weitere Aspekte in die Diskussion bringt.
Tags: SCCM, SCCM im Kontext, Werkzeuge
Kürzere Release-Zyklen beeinträchtigen die Software-Qualität.
Die Lösung: Work smarter, not harder.
Unter dem Titel «Schlechte Software-Qualität wegen immer kürzeren Release-Zyklen» zitiert Inside-IT eine Umfrage, nach der sich die IT-Fachleute beklagen, dass die unter unrealistisch kurzen Zeitvorgaben erstellte Software den Qualitätsansprüchen nicht gerecht werde.
Verkürzung der Prozesszeiten, der Änderungsintervalle, der Lieferfristen: Welche Branche kennt das nicht? Das Business gibt den Takt vor, die IT hat danach zu tanzen: Das ist IT-Business-Alignment!
Den Takt kann nur mithalten, wer sich mit angemessenen Verfahren und Mitteln ausstattet. Das heisst unter anderem ein integriertes, hoch automatisiertes Change- und Konfigurationsmanagement. Vom Requirements Engineering über das Testen bis zur Auslieferung müssen die Prozesse durchgängig sein. Wer sich mit Unzulänglichkeiten der Prozesse und der Softwareverwaltung herumschlagen muss, hat schon verloren.
Wie viel Zeit geht bei Ihnen verloren wegen Mängeln in den Abläufen? Mehr als Sie für möglich halten. Wieviel es wirklich ist, erfahren Sie erst nach einer Renovation oder totalen Neugestaltung der Prozesse und Infrastruktur.
Tags: Automatisierung, Problemfälle und Auswirkungen, Release-Zyklen