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Zwei Drittel der von der Firma Expeso für das dritte Java-Trendbarometer Befragten sind mit den Prozessen für Anforderungsanalyse, Entwicklerdokumentation, Test und Qualitätssicherung unzufrieden.

Das Ergebnis überrascht in seiner Aussage und noch mehr in seiner Deutlichkeit. Nur ein Drittel ist zufrieden. Was immer sich hinter «unzufrieden» verbirgt, das Spektrum der Mängel wird breit gefächert sein.  Es ist aus wirtschaftlichen Gründen notwendig, diese Prozesse unter die Lupe zu nehmen, denn: «Das Verbesserungspotenzial ist erheblich, hier lauern enorme Risiken.» So die Autoren der Studie.

Diese Ineffizienzen sind keine Java-Besonderheit und kommen in anderen Umgebungen genau so vor. Die Grösse und Komplexität der Systeme wachsen und wachsen, aber die Prozesse haben mit den grösseren Volumen von Anforderungen, Beteiligten, Beziehungen und Artefakten sowie der immer dichter werdenden Vernetzung offensichtlich nicht Schritt gehalten.

Alle Aspekte der Prozesse stehen unter dem Generalverdacht der Ineffizienz: Methodik und Organisation, Agilität und Rigidität, Werkzeugunterstützung und Automatisierungsgrad usw. Die weiteren Ergebnisse der Befragung zeigen: Die Technik funktioniert, Prozessorganisation und Kommunikation hinken hinterher – wie immer. – Da gibt’s noch ‘was zu tun!

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