Monatsarchiv für April 2009

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Norbert Nigg

Continuous Integration: 50 Mal pro Tag!

Was Automation in der Software-Verwaltung und -Verteilung vermag, illustriert ein Praxisbericht aus der Welt der Unterhaltungssoftware: Bei einer Art Second-Life-Anwendung wird jede Änderung sofort produktiv geschaltet, nachdem sie während 9 Minuten Laufzeit 4,4 Stunden Maschinenzeit für automatische Tests auf einem Servercluster durchlaufen hat. Und das bis zu 50 Mal an einem Tag! Davon kann man nur lernen.

Immer wieder haben wir die Notwendigkeit und den Nutzen der Automatisierung für eine wirkungsvolle Software-Verwaltung und -Verteilung  betont, so etwa auch im letzten Blog-Beitrag Automatisierung von Build und Deployment reduziert Kosten ─ ein Praxisbericht. Dieser Artikel hat Andrew Biss, einer unserer regelmässigen Blog-Leser, an den Beitrag Continuous Deployment at IMVU: Doing the impossible fifty times a day. von Timothy Fitz auf dessen Blog Continuous Integration erinnert.

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Hardware skalieren ist einfach, weil es Automaten sind. Manuelle Prozesse für Software-Entwicklung, -Produktion  und -Verteilung zu skalieren ist um einiges schwieriger: Da hilft nur noch Automatisierung. Die Ergebnisse überzeugen.

Der Kunde betrieb bisher eine verteilte Anwendung für zwei Mandanten mit 200 Benutzern. Es gelang ihm, innerhalb kürzester Zeit 4 neue Mandanten mit nochmals 200 Benutzern zu gewinnen. Das Dreifache an Mandanten, das Doppelte an Benutzern ─ eine Herausforderung.

Die Verlagerung der Entwicklung vom Mainframe auf dem PC und die Automatisierung der Build- und Verteilungsprozesse waren der Schlüssel zum Erfolg:  Die Einsparung liegt bei rund einem Personenjahr ─ pro Jahr!
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Die Computerwoche gibt sechs Tipps, wie Sie mit Verbesserungen im Service-Management (nach ITIL) Ihre Kosten senken. Besonders auffällig dabei der Vorschlag: «Change-Management optimieren».

«Laut aktuellen Marktanalysen sind etwa 60 Prozent aller Änderungen (Changes) in der IT-Landschaft fehlerhaft, wodurch sie hohe Kosten verursachen» ─ so die Computerwoche. Diese Aussage bestätigt alle unsere diesbezüglichen Beobachtungen.

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Norbert Nigg

Aufräumen. Jetzt.

Alle schreiben derzeit übers Sparen, wir auch schon wieder, und dieses Mal sogar über Leistungsabbau, den viele nicht werden vermeiden können.

Der Mitte März auf Infoworld erschienene Artikel «16 ways IT can do less with less» sticht ins Auge, weil er bereits im Titel gerade heraus sagt, dass es um Abbau geht und nicht nur ums Sparen. Er bringt eine Fülle realistischer Abbauideen quer über die ganze IT. Der Grundtenor dabei: abbauen, was wirklich nicht nötig ist.

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