Monatsarchiv für Januar 2009

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Wir reden hier vom «Configuration Management» (Konfigurations-Management) im engeren Sinne, als organisatorische Einheit bzw. als Disziplin innerhalb des umfassenden SCCM (Software Change and Configuration Management).

Aufgabe: Das Configuration Management legt Konfigurationen fest.
Im Maschinenbau würde man von Baugruppen sprechen, dargestellt durch eine Stückliste. Es bündelt vorhandene Software-Artefakte (a bis e) zu logischen Einheiten (Konfigurationen, KO1 bis KO3), die wiederum zu grösseren logischen Einheiten bzw. Konfigurationen zusammengefasst werden können (Software-Produkt oder -Teilprodukt, Change-Paket, neuer Release usw.). Eine ganze Software-Anwendung ist auch eine Konfiguration und besteht letzten Endes auch aus einer Menge von Artefakten.

SCCM Disziplin: Configuration ManagementGrosses Bild

SCCM Disziplin: Configuration Management

Eine Konfiguration kann und muss nach Bedarf geändert werden können (KO2). Jede Änderung an einer Konfiguration wird im Versionsverwaltungs-System gespeichert und versioniert.

Diese Einheiten werden ihrerseits über das «Change Management» den Change Requests zugeordnet.

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Die Führungskräfte auf allen Ebenen der Software-Entwicklung und -Pflege erhalten aus den Fakten und Kennzahlen des SCCM-Systems wichtige Erkenntnisse über den Betrieb. Sie verwenden die Informationen aus dem SCCM, um die Prozesse zu verbessern und damit die Effizienz der IT zu steigern.

Ein SCCM-System liefert eine Fülle an Fakten, Zahlen und Kennzahlen über die Software-Bestände und deren Bearbeitung. Dazu gehört etwa so scheinbar Nebensächliches oder Selbstverständliches wie die Anzahl Artefakte eines Typs und deren Grösse, oder die Anzahl neuer, erledigter und pendenter Aufträge. Ebenso fallen Zahlen an über die Durchlaufzeiten von Änderungen, die Anzahl Änderungen an einem System, die Abweichungen zwischen geschätztem und effektivem Aufwand für einen Auftrag.

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