Monatsarchiv für Oktober 2008

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Die Baseline ist der gesicherte Stand des letzten Releases, auf dem das neue Release aufbaut. Ohne diese sichere Basis ist geordnetes Entwickeln unmöglich. Sie muss im Laufe der Entwicklung hochgezogen werden, d.h. sie muss nach und nach gesicherte Weiterentwicklungen integrieren, denn sonst erfüllt sie ihre Aufgabe als Basis nicht mehr.

«Als Baseline bezeichnet man den Stand, den die Software bei der Definition des letzten Releases erreicht hat, und jetzt Basis — Baseline — für den neuen Release ist. Eine anscheinend banale Anforderung, die aber längst nicht überall erfüllt ist.» — Soweit unser Referenzmodell.

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Trotz regelmässiger Sitzungen mit den Entwicklerteams wissen IT-Führungskräfte zu wenig über den Stand ihrer Entwicklungsprojekte. Dadurch sind sie nur unzureichend in der Lage, den Erfolg der Projekte gegenüber ihrem Management, den Fachabteilungen oder den Kunden darzustellen.

In den meisten Fällen fehlt ein integriertes, auftragsbasiertes und automatisiertes Change Management, eine Software-Verwaltung, eine «Buchhaltung» für die Software-Entwicklung. Welches Unternehmen kann es sich denn heute noch erlauben, die Buchhaltung in Büchern und mit Kontoblättern manuell zu führen?

Entwickler, Teamleiter, Tester, QA-Verantwortliche und weitere Beteiligte stehen unter Termindruck und sind ausgelastet. Da bleibt keine oder kaum Zeit, Eintragungen in verschiedenen Tabellen und Tools manuell nachzuführen.

Das Change Management als integrierter Teil eines SCCM-Systems

  • sammelt und speichert alle Informationen zu Änderungsanträgen ( Change Requests ) und den davon betroffenen Artefakten
  • gibt Abläufe vor, steuert und kontrolliert sie ( Workflow )
  • zeigt den aktuellen Zustand der Software-Entwicklung in vielfachen Ausprägungen wie «Dashboard» und «Tracker»
SCCM Dashboard Grosses Bild

Beispiel: SCCM Dashboard

SCCM Tracker Summary Grosses Bild

Beispiel: SCCM Tracker

Das Change Management bringt Licht ins Dunkel – für alle!

Können Sie das von Ihrem auf Tabellen und Einzelwerkzeugen basierten System auch behaupten?

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Norbert Nigg

Best Practice (5): Change-Pakete bilden

In neuen Software-Verwaltungs- und in Informations-Systemen sorgen Transaktionsmechanismen mit der Alles-oder-nichts-Regel für konsistente Zustände: Eine Update-Transaktion wird vollständig oder gar nicht durchgeführt. Ältere SCCM-Systeme kennen den Transaktionsbegriff nicht und verlassen sich auf die ausführende Person, dass sie die Alles-oder-nichts-Regel einhält.

Das Einchecken in eine Entwicklungs-/Releasebibliothek ist ein Update, eine Veränderungstransaktion. Ob Check-in in eine Entwicklungsdatenbank oder ein Update in irgend einem Informationssystem, Update ist Update. In jedem Fall muss die Datenbasis von einem konsistenten Zustand zum nächsten überführt werden.

Die Garantie des konsistenten Zustands ist die Crux eines jeden Updates und kann manuell kaum gewährleistet werden. Die Lösung heisst Änderungen und Erweiterungen zu Paketen bündeln, sog. Tasks, so dass das SCCM-System die Vollständigkeit der Update-Transaktion über die gesamte Task garantierten kann.

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In vielen Unternehmen herrscht immer noch die Meinung vor, dass die Anforderungen an SCCM – Software Change and Configuration Management oder Software-Verwaltung – mit der Versionierung von primärem Programm-Source-Code erfüllt sind.

Eine integrierte und automatisierte Software-Verwaltung bietet Ihnen bedeutend mehr!

Es ist in der Tat erstaunlich, wie wenig Augenmerk im Allgemeinen dem SCCM gezollt wird. Vor allem das Management verkennt den Wert des SCCM, weil es nicht so richtig weiss, worum es beim SCCM geht, was Mängel im SCCM bewirken, welche Risiken es eingeht.  Es berücksichtigt nur die Kosten, ignoriert den Nutzen (ROI) für Kunden, Benutzer und Management und verweigert der Projektleitung und dem Entwickler eine EDV-gestützte, automatisierte Software-Verwaltung.

«Das SCCM wird in weiten Teilen manuell gehandhabt. Das typische, in einem Unternehmen anzutreffende Szenario ist die Versionsverwaltung, die mit Datenbanken auf Basis von Lotus Notes oder Excel ergänzt wird. Der Umgang wird mit einem Regelwerk beschrieben, das mehr oder weniger, in keinem Fall jedoch zu 100%, eingehalten wird. Eine durchgängige Software-Lösung, die etliche anfallende Probleme beseitigt, wird kaum eingesetzt.»
Quelle: Wikipedia, Software Configuration Management

Die integrierte Software-Verwaltung umfasst die folgenden Teilgebiete oder Disziplinen:

  • Versionskontrolle
    - Artefakte versionieren
  • Change Management
    - Änderungsanträge / Change Requests verwalten
    - Release-Einheiten und Tasks verwalten
    - Abläufe automatisieren und steuern
  • Release Management
    - Inhalt und Termine für Releases festlegen
    - Fertigungsgrad überwachen
  • Configuration Manangement
    - Konfigurationen verwalten
  • Work Area Manangement
    - Arbeitsbereiche, Test- und Entwicklungsstufen bereitstellen
    - Testdaten bereitstellen und aktualisieren
  • Build Management
    - Werkzeuge für alle Test- und Entwicklungsstufen bereitstellen
    - Impact- und Dependency-Analysen durchführen

Teilgebiete oder Disziplinen

In unserem SCCM-Referenzmodell (PDF, 390 KB) erfahren Sie mehr zu den einzelnen Disziplinen, deren Aufgaben, Voraussetzungen und Abhängigkeiten.

SCCM Disziplinen Grosses Bild

SCCM Disziplinen

Nutzen für Alle!

Informieren Sie sich über die Nutzen einer integrierten und automatisierten Software-Verwaltung, wie Sie Kosten senken und die Produktivität in Entwicklung und Wartung von Software steigern können.