Beim SCCM sehen viele nur die Kosten. Richtig aber ist: Investitionen in SCCM rentieren, denn SCCM befreit den Entwickler nachhaltig von repetitiven, fehleranfälligen und zeitraubenden Verwaltungsarbeiten.
Seit Software entwickelt wird, stellt sich die Aufgabe SCCM. Selbst wer nur ein einziges Modul schreibt und dann davon eine neue Version macht, dem stellt sich die Aufgabe, das alte und das neue Exemplar voneinander zu unterscheiden: Er löst die Aufgabe durch Versionierung – gibt dem neuen Artefakt eine neue Versionsnummer.
Wenn die Aufgaben wachsen, nehmen die SCCM-Aufgaben zu. Wenn er etwa auf eine frühere Version eines Artefakts zugreifen muss, oder wenn er sicherstellen muss, dass er alle zu einer Änderung gehörenden Artefakte auf die nächste Teststufe anhebt, dann benötigt er ein stark automatisiertes SCCM – sonst macht er zu viele Fehler, und die Verwaltung kostet ihm zu viel Zeit.
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Der achtseitige Artikel Software Configuration Management Best Practices von Uttam Narsu (PDF) bringt Probleme, Konzepte, Lösungen und den Nutzen des SCCM auf den Punkt. Er wendet sich an konzeptionell denkende Praktiker und Entscheider, die wissen wollen, worauf es ankommt, um SCCM bedürfnisgerecht und erfolgreich einzusetzen.
Der erfahrene SCCM-Berater Uttam Narsu schreibt fundiert und deckt in seinen zwölf Best Practices alles ab, worauf beim SCCM zu achten ist. Vor allem wartet er mit konkreten Konzepten und Massnahmen auf, ohne sich dabei in technischen Details zu verlieren oder Produkte anzupreisen.
Ein Artikel, den ich in allen Teilen unterschreiben kann, und den ich jedem empfehle, der sich auf wenigen Seiten ein umfassendes Bild darüber machen will, was man im SCCM tun und lassen soll. Kein Blabla, sondern starker fachlicher Stoff, der Vorkenntnisse im Software Change Management voraussetzt. Bringt man davon zu wenig mit, dürften einem die Tragweite und der Sinn einiger Überlegungen nicht ganz klar werden. Trotzdem bleibt immer noch mehr als genug Stoff, der die Lektüre lohnt.
In loser Folge vertiefen wir die zwölf Best Practices in künftigen Blogbeiträgen.
Was hat Ihnen der Artikel von Uttam Narsu gebracht?
Der Mainframe hat seine unbestrittenen Stärken als Hochleistungs-Produktionsmaschine. Aber als Plattform für das SCCM ist er fehl am Platz, weil es an geeigneter Software und Komfort fehlt.
Auf dem Mainframe gibt es seit langem (und immer noch) Systeme zur Software-Ablage- und Versionierung. Hingegen gibt es nur wenige Werkzeuge für Konfigurations-, Change-, Workspace- und Release-Management, und sie genügen den heutigen Anforderungen an ein integriertes und automatisiertes SCCM bei Weitem nicht. Einem SCCM auf dem Mainframe sind enge Grenzen gesetzt; Produktivitätssteigerungen sind kaum mehr möglich.
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Hier finden Sie Themen rund um das
Software Change and Configuration Management SCCM.
Dieser Blog wendet sich an Software-Manager-, -Entwickler, -Projektleiter, Administratoren und andere Interessierte, die mit Software-Konfigurationsmanagement zu tun haben.
Hier vertreten wir unsere Meinung zu den verschiedenen Aspekten des SCCM, wir stellen Konzepte und Lösungen vor, um diese mit Ihnen zu diskutieren, so dass hier im Laufe der Zeit eine Wissens- und Erfahrungssammlung über das SCCM entsteht. Mit Ihren Kommentaren und Meinungen tragen Sie zur Reichhaltigkeit dieses Blogs bei. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.